LifeCoach-Achtsamkeit-Vertrauen-Osnabrueck

Ich hatte gestern einen wunderschönen sonnigen Tag auf der Skipiste und konnte es so richtig genießen. Und ja, ich glaube, das war das erste Mal, dass ich so richtig Freude beim Sikfahren empfunden habe.

Warum das so war? Das möchte ich hier gern mit dir teilen. Ich habe erst vor ein paar Jahren mit dem Skifahren begonnen und obwohl man mir immer wieder sagte, dass ich das schnell gelernt habe, fühlte ich mich doch immer irgendwie angespannt. Ich habe immer auf diesen Moment der Begeisterung gewartet, habe mich gefragt, warum ich die nicht so wirklich empfinden konnte…

Bis gestern! Und nur ein kleiner Trick, den mir mein Schatz verriet hat das alles verändert. Er machte mich darauf aufmerksam, dass mein Blick beim Fahren immer die Skipiste abwärts gerichtet war, dass ich gar nicht richtig dorthin schaute, wo ich im Augenblick fuhr, wenn ich in großen Bögen die Piste von einer Seite zur anderen querte. Also begann ich, in die Richtung zu schauen, in die ich fahren wollte, wenn ich meine Bögen zog. Und wie von Zauberhand ging irgendwie alles viel leichter, fast wie von selbst und ich bekam mehr und mehr Sicherheit und …. jippieh…. spürte endlich die Begeisterung, die Freude, auf die ich so lange gewartet hatte.

Jetzt wirst du dich fragen, was das Ganze mit dem Hier und Jetzt zu tun hat… Nun ich konzentrierte mich nur noch auf den aktuellen Moment, dorthin, wo ich als nächstes fahren wollte. Ohne mir Gedanken zu machen, wie steil doch der Hang war, ob ich das wirklich schaffe würde, ohne zu fallen dort runter zu fahren, was alles passieren könnte… Natürlich habe ich ab und zu einen kleinen Blick auf die Piste riskiert, schließlich gab es dort ja auch noch andere Skifahrer. Aber insgesamt war ich ganz auf den Moment fokussiert, auf das Stückchen, was ich im Augenblick fahren wollte.

Ist es im Leben nicht auch so? In dem Moment, in dem du dich entschließt, einen Weg zu gehen und dich Stück für Stück auf das fokussierst, was gerade getan werden möchte, ohne dir schon wieder Gedanken darüber zu machen, was denn alles passieren könnte, lässt du los und die Angst weicht, kann dem Vertrauen und der Freude Raum geben. Und wenn du mal fällst, weißt du, dass auch das dazu gehört, du aber immer wieder aufstehen kannst und weiter fährst auf der Piste deines Lebens. Mal schneller, mal langsamer Denn DU fährst mit deinen Skiern und nicht sie mit dir. Du hast es in der Hand! Ist das nicht ein wunderbares Gefühl?

Ich jedenfalls freue mich auf den nächsten Tag im Schnee und werde jetzt weiter üben…

Deine Birte 💜

Du würdest gern einmal etwas ganz Neues ausprobieren, ja, es ruft dich förmlich, es zieht dich an, fast wie ein Magnet… und doch… du tust es einfach nicht. Irgendetwas da in dir drinnen hält dich zurück. Und du ärgerst dich vielleicht über dich selbst, weil du es wieder nicht geschafft hast. Und davon nicht genug, du verurteilst dich vielleicht sogar noch dafür. 

Kennst du das auch?

Ich jedenfalls weiß, wovon ich spreche. Und dabei habe ich so lange Zeit immer von mir behauptet: “Angst? Angst kenne ich nicht!” … und wie ich die kenne. Sie zeigt sich ganz leise, ich kann sie manchmal nicht einmal so richtig greifen, nicht einmal sagen, wovor ich da eigentlich Angst habe. 

Was mir dann hilft? Ok, du, meine Angst, darfst erstmal dasein, darfst ruhig lauter werden, ich möchte dich kennenlernen und hören und fühlen, was du mir sagen möchtest. Und dann frage ich sie: “Was kann schlimmstenfalls passieren?” 

Und weißt du was, nur dadurch, dass ich meiner Angst ins Auge schaue, und sogar mit ihr sprechen kann, geht ihr oftmals schon die Luft aus, so wie ein Luftballon, den man nicht mehr zuhält. Meine Angst bremst mich nicht mehr so aus, sondern wird mehr und mehr zu einer Freundin, die ja auch ihre sinnvollen Seiten hat, kann sie mich doch vor unüberlegten Entscheidungen schützen. 

Meine Angst lässt mich immer mal wieder innehalten auf meinem Weg, gibt mir die Gelegenheit, meinen Weg zu prüfen… 

Hast du es schon einmal mit dieser Sichtweise betrachtet?

Auf meinen Themen- und Meditationsabenden in Bersenbrück am 5. März oder Osnabrück am 6. März schauen wir uns genau das an. Schauen, was dich noch daran hindert, genau die Dinge zu tun, die du dir schon so lange wünschst.

Und denk daran, die Sterne deines Glücks sind alle schon längst in dir. Bring sie zum Funkeln und lass die Welt ein wenig mehr leuchten.💜🌟💜